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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Rudy Pevenage (r.) war bis 2006 persönlicher Berater von Jan Ullrich © getty

Der Teamchef von Rock Racing spricht von weltweiten Doping-Praktiken. Auch andere Sportarten seien betroffen

München - Der frühere sportliche Leiter des Team Telekom, Rudy Pevenage, will angeblich von deutlich mehr Doping-Netzwerken im Radsport wissen als bisher bekannt.

In einem Interview mit der baskischen Zeitung "Gara" deutete der Belgier an, dass es neben dem als Drahtzieher bekannten spanischen Mediziner Eufemiano Fuentes weitere Personen gebe, die Athleten mit unerlaubten Mitteln zu Höchstleistungen bringen.

"Es gibt nicht nur einen Fuentes in Spanien, sondern mindestens fünf. Aber über die wird nicht gesprochen", sagte Pevenage.

Weltweite Machenschaften

Der ehemalige persönliche Berater von Jan Ullrich (Pevenage buhlt um Ullrich) sprach auch von ähnlichen Machenschaften in anderen Radsport-Ländern.

"Das gibt es auch in Frankreich, Italien, Belgien, der Schweiz - auf der ganzen Welt", so der 54 Jahre alte Teamchef des drittklassigen Rock-Racing-Rennstalls.

Dabei gehe es "nicht nur um Radsport, sondern auch um andere Sportarten."

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