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Lance Armstrong will 2009 zum ersten Mal am Giro d'Italia teilnehmen © getty

Marcel Wüst glaubt zwar, dass Lance Armstrongs Schlüsselbein kaputt ist. Doch der "Tourminator" sei ein Meister des Schwindes.

Köln - Der frühere Sprinter Marcel Wüst traut Radprofi Lance Armstrong eine Vortäuschung seines Schlüsselbeinbruchs zu. (Armstrong stürzt: Schlüsselbeinbruch)

"Bei Lance ist alles möglich. Wahrscheinlich würde man es aber nicht erfahren. Grundsätzlich glaube ich natürlich auch, dass sein Schlüsselbein kaputt ist", sagte Wüst dem Internetportal "T-Online". Armstrong sei aber ein Meister des Bluffs.

Wüst traut dem siebenmaligen Tour-Sieger trotz des vergangene Woche operierten Bruchs eine Teilnahme beim am 9. Mai startenden Giro d'Italia zu.

"Unbändiger Wille"

"Lance verfügt über einen unbändigeren Willen, als jeder andere Sportler, den ich kennengelernt habe. Und das macht vielleicht den Unterschied", meinte der frühere Festina-Fahrer.

Armstrong hatte sich auf der ersten Etappe der Rundfahrt Castilla y Leon Anfang vergangener Woche bei einem Sturz das Schlüsselbein gebrochen. (Armstrong am Boden: "Es schmerzt wie die Hölle")

Start beim Giro?

Bei der folgenden Operation wurde ihm eine Platte an den mehrfach gebrochenen Knochen geschraubt. (Armstrong überrollt den Ärzte-Plan)

Seine Teilnahme am 100. Giro wollte der Texaner bisher aber nicht absagen.

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