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Lance Armstrong gab sein Comeback im Januar bei der Australien-Rundfahrt © getty

Bei einer Dopingkontrolle legt der siebenmalige Toursieger offenbar ein unangemessenes Verhalten an den Tag.

Paris - Der siebenmalige Toursieger Lance Armstrong hat französische Dopingkontrolleure verärgert.

Wie die französische Anti-Doping-Agentur AFLD am Montag mitteilte, hat die Organisation am 30. März eine Beschwerde über das Verhalten des US-Amerikaners während einer Trainingskontrolle beim Radsport-Weltverband UCI und der Welt-Anti-Doping-Agentur eingereicht.

Wie AFLD-Präsident Pierre Bordry mitteilte, geht es um einen Vorfall bei einer Kontrolle am 17. März, als Armstrong während eines Trainingslagers an der Cote d'Azur von einem Mitarbeiter der französischen Agentur zum Test aufgefordert wurde.

Dabei soll sich Armstrong geweigert haben, eine Haarprobe abzugeben. Zudem wurden Blut- und Urinproben vorgenommen.

Kontrolleur kündigt Bericht an

Der Kontrolleur habe Armstrong gewarnt, dass er einen Bericht einreichen werde.

Was genau in dem Bericht steht, wurde nicht bekannt.

Entscheidung liegt bei AFLD

Die AFLD will vor der Entscheidung, ob Armstrongs Verhalten gegen den weltweiten Anti-Doping-Code verstoßen hat, eine Reaktion der UCI abwarten.

UCI-Sprecher Enrico Carpani stellte bereits klar, dass der Weltverband selbst keine Schritte einleiten werde: "Die UCI hat in diesem Fall keinen Einfluss, da es um einen Test geht, der sich außerhalb eines Wettbewerbs abspielte. Da liegt die Autorität bei der Agentur."

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