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ZUM DURCHKLICKEN: Die Etappenprofile der Tour de France 2014 © www.letour.fr

Massensprint, Flucht oder späte Attacke am Berg: Der Schlussabschnitt der 7. Etappe der Tour ärgert Sprinter und lockt Ausreißer.

Arras - Ein klassischer Massenspurt, ein erfolgreicher Fluchtversuch oder doch die geglückte späte Attacke eines bergfesten Fahrers?

Der Ausgang der siebten Etappe der 101. Tour de France (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER) ist nur schwer zu prognostizieren.

Das liegt am Schlussteil des 234,5 km langen Teilstücks von Epernay nach Nancy. (914879DIASHOW: Die Etappenprofile der Tour de France)

Finale mit Schwierigkeiten

Rund 215 km führt die Strecke topfeben von der Champagne in Richtung Nancy, ehe im Finale die Schwierigkeiten warten.

Zwei Bergwertungen der vierten Kategorie müssen die Fahrer unmittelbar vor dem Ziel überwinden, rennentscheidennd könnte dabei besonders der Anstieg zur Cote de Boufflers werden.

Wie gemacht für einen Angriff

Er ist 1,3 km lang sowie 7,9 Prozent steil - fünf Kilometer vor dem Ziel scheint dies wie gemacht für einen Angriff. SHOP: Jetzt Radsport-Artikel kaufen

Die Sprinter werden Mühe haben, einer gezielten Attacke zu folgen. Gelingt es ihnen aber, dürfte die Entscheidung über den Tagessieg nur über die schnellsten Fahrer im Peloton fallen.

Zwei Siege für Altig

Nancy, im Nordosten Frankreichs und keine 100 km zur deutschen Grenze gelegen, ist ein Tour-Ort mit großer Historie.

Fausto Coppi verteidigte hier zweimal erfolgreich das Gelbe Trikot, Rudi Altig siegte 1962 und 1966, Rolf Gölz fuhr 1988 den dritten deutschen Sieg ein.

Seit 2005 war die Tour nicht mehr in Nancy zu Gast. Damals trug Lance Armstrong Gelb - heute hofft man auf einen würdigeren Fahrer im Maillot Jaune.

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