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ZUM DURCHKLICKEN: Die Etappenprofile der Tour de France 2014 © www.letour.fr

Auf der 13. Etappe stehen zwei heftige Rampen an. Im Finale müssen die Favoriten um Nibali die 1. Ehrenkategorie bezwingen.

Saint-Etienne - Der Berg ruft - und die Podestkandidaten der 101. Tour de France (tägl. im LIVE-TICKER) müssen ihre Karten offenlegen.

Am Freitag steht in den Alpen die erste Hochgebirgsetappe an, von Saint-Etienne führt die Strecke über 197,5 km nach Chamrousse.

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Zwei Hämmer auf 50 km

Nach einer langen und weitgehend flachen Passage mit nur einer Bergwertung der dritten Kategorie haben es die letzten rund 50 Kilometer in sich. (914879DIASHOW: Die Etappenprofile der Tour de France)

Zunächst steht der Anstieg zum Col de Palaquit (1. Kategorie) an. Der Weg zur Spitze ist 14,1 km lang, im Schnitt 6,1 Prozent steil und wenig rhythmisch.

Nach den ersten drei sehr steilen Kilometern gibt es eine eine kurze Abfahrt.

Erste Ehrenkategorie

Entscheidend für den Ausgang der Etappe wird der Anstieg ins Ziel sein.

Erstmals bei dieser Tour ist eine Bergwertung der Ehrenkategorie zu bewältigen, die Strecke ist 18,2 km lang und im Schnitt 7,3 Prozent steil.

Besonders anspruchsvoll ist dabei die erste Hälfte des Anstieges, kurz vor dem Ziel wird es etwas flacher.

Nibali kann Tour entscheiden

Hier kann die Tour bereits vorentschieden werden, wenn der Gesamtführende Vincenzo Nibali seinen verbliebenen Konkurrenten weitere Zeit abnimmt.

Die Herausforderer sind dagegen gefordert und dürften den Italiener attackieren. (917113DIASHOW: Die Bilder der Tour de France)

Zielort sah Armstrongs Triumph

Saint-Etienne, Heimat des französischen Rekordmeisters AS Saint-Etienne, ist regelmäßiger Austragungsort für das Rennen Paris-Nizza.

Chamrousse ist zum zweiten Mal Etappenziel der Tour. 2001 gewann hier Dopingsünder Lance Armstrong das Bergzeitfahren vor Jan Ullrich.

Im Winter ist die Gemeinde vor allem bei Skifahrern aus der nahe gelegenen Großstadt Grenoble beliebt.

Auf den Pisten von Chamrousse trainiert auch Marion Josserand, die bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver 2010 Bronze im Skicross gewann.

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