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Davide Rebellin begann seine Profi-Karriere 1995 beim Team MG-Technogym © getty

Der Italiener siegt beim belgischen Halbklassiker. Während die deutschen Männer enttäuschen, klettert eine Frau aufs Podest.

Huy - Der frühere Gerolsteiner-Profi Davide Rebellin hat den belgischen Halbklassiker Fleche Wallonne gewonnen.

Der Italiener vom Serramenti-Rennstall setzte sich am Schlussanstieg, der bis zu 25 Prozent steilen Mauer von Huy, vor dem Luxemburger Andy Schleck (Saxo Bank) sowie dem Italiener Damiano Cunego (Lampre) durch.

Der deutsche Straßenradmeister Fabian Wegmann (Freiburg) hatte wie auch Christian Knees (Euskirchen/beide Milram) auf den letzten Metern des 195,5 Kilometer langen Rennens von Charleroi nach Huy keine Chance und verpasste einen Platz unter den besten Zehn.

Rebellin bereits 2004 und 2007 siegreich

"Ich habe zuletzt unter einer Grippe gelitten. Das Rennen war heute sehr anstrengend und ich bin froh, dass es am Ende gereicht hat. Für mich ist es das schönste Rennen und ich werde versuchen, es noch einmal zu gewinnen", sagte Rebellin.

Der kleine Italiener, der im vergangenen Jahr noch für das inzwischen aufgelöste Gerolsteiner-Team fuhr, hatte den Fleche Wallonne bereits 2004 und 2007 gewonnen.

Moreau noch abgefangen

Die Ardennen-Jagd über insgesamt elf kurze und steile Anstiege wurde lange Zeit vom französischen Routinier Christophe Moreau geprägt.

Der Agritubel-Profi griff acht Kilometer nach dem Start an und fuhr an der Seite des Japaners Fumiyuki Beppu (Skil-Shimano), den er später abhängte, zwischenzeitlich einen Vorsprung von über 15 Minuten auf das Feld heraus.

25 Kilometer vor dem Ziel war die Flucht allerdings beendet.

Vos siegt bei den Frauen

Am Sonntag steht der dritte Teil der Ardennen-Trilogie an.

Nach dem Amstel Gold Race und dem Fleche Wallonne gehen die Fahrer bei Lüttich-Bastogne-Lüttich auf die Jagd nach einem prestigeträchtigen Klassiker-Sieg (DATENCENTER: Alle Ergebnisse).

Das teilweise auf selber Strecke ausgetragene Frauen-Rennen hatte die Niederländerin Marianne Vos zum dritten Mal in Folge gewonnen.

Platz zwei sicherte sich nach 97,5 Kilometern die Schwedin Emma Johansson (RedSun) vor Claudia Häusler aus Wolfratshausen (Cervelo) und der US-Amerikanerin Amber Neven (Nürnberger).

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