Präsident Pierre Bordry von der französischen Anti-Doping-Agentur hat den Radsport-Weltverband UCI wegen der Dopinkontrollen bei der diesjährigen Tour de France scharf attackiert.

"Die Kontrollen bei der Tour waren nicht regelkonform. Wir sind auf den Stand von 2003 zurückgefallen", kritisierte Bordry auf einer Pressekonferenz in Paris.

Jedes Team habe eine Stunde Zeit gehabt, Sachen zu vertuschen. Auch habe es keine Zusammenarbeit zwischen UCI und AFLD gegeben.

Insbesondere das Astana-Team sei von den Kontrolleuren bevorzugt worden, meinte Bordry.

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