Das Anti-Doping-Verfahren gegen den italienische Radprofi Davide Rebellin vor dem Nationalen Olympischen Komitee CONI wird vorübergehend ausgesetzt.

Der CONI stimmte am Freitag einer Forderung von Rebellins Rechtsanwälten auf Aussetzung des Verfahrens zu, bis der Internationale Sportgerichtshof CAS über den Einspruch des Radprofis gegen die Rückgabe der Olympischen Silbermedaille von Peking entschieden hat.

Der 38-jährige Olympia-Zweite im Straßenrennen war mit dem Blutdopingmittel CERA erwischt worden, streitet aber weiter eine Doping-Absicht ab. Rebellin, lange Jahre Kapitän des einstigen deutschen Rennstalls Gerolsteiner, droht eine Zweijahres-Sperre.

Seine Silbermedaille und die 75.000 Euro Prämie dafür hat er bereits dem CONI zurückgegeben. Gegen die Rückgabe hatte er jedoch beim CAS Einspruch eingereicht. Das Gericht in Lausanne wird in der ersten März-Woche über den Fall entscheiden.

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