Stefan Schumacher wird nach seiner Niederlage vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS aller Voraussicht nach vor dem Schweizer Bundesgericht gegen seine Zweijahressperre ankämpfen. "Ich bin ein Kämpfer. Ich gehe zu 99 Prozent davon aus, dass ich vor das Bundesgericht ziehe", sagte Schumacher.

In den nächsten Tagen will er mit seinem Anwalt Michael Lehner die weitere Vorgehensweise absprechen. Der Jurist sieht durchaus Chancen für einen Erfolg: "Ich habe das Urteil überprüft. Es ist in einigen Dingen dünn und angreifbar. Es ist wahrscheinlich, dass Schumacher vor das Bundesgericht geht."

Der CAS hatte am Montag den Einspruch Schumachers gegen das Strafmaß zurückgewiesen, das Ende der Sperre aber auf den 27. August 2010 festgesetzt.

Ursprünglich galt das weltweite Fahrverbot bis zum 21. Januar 2011. Die Verkürzung der Sperre dürfte Schumacher aber nichts nützen. Für die letzten zwei Monate der Saison 2010 ein Team zu finden, ist unwahrscheinlich.

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