Glück im Unglück hatte der deutsche Radprofi Linus Gerdemann. Der Kapitän des Milram-Teams stürzte auf der zweiten Etappe der Andalusien-Rundfahrt über 182,2 km von Otura nach Cordoba kurz vor dem Ziel und kam mit Prellungen davon.

Dem 27-Jährigen aus Münster wurde bei Tempo 60 ein umgestürztes Drängelgitter im Zielbereich zum Verhängnis. "Das war vom Sturz an sich einer der krassesten Stürze meiner Karriere", meinte Gerdemann. "Zum Glück blieb er ohne größere Folgen. Warum da auf einmal ein Absperrgitter auf der Straße lag, ist mir völlig schleierhaft. In jedem Fall habe ich einen Salto gedreht und bin mit dem Rücken auf dem Gitter gelandet. Abgesehen von ein paar Prellungen und einem kleinen Schock geht es mir soweit ganz gut."

Gerdemanns Teamkollege Fabian Wegmann erreichte den zehnten Tagesplatz, Schnellster war der dreimalige spanische Straßen-Weltmeister Oscar Freire (Rabobank). In der Gesamtwertung führt weiter Freires Landsmann Sergio Pardilla (Carmiooro-NGC).

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