Der erste Renneinsatz auf europäischem Boden im Jahr 2010 endete für Lance Armstrong mit einer herben Schlappe. Bei der Murcia-Rundfahrt kassierte Armstrong in seiner einstigen Spezialdisziplin Zeitfahren auf 22 km einen Rückstand von 1:18 Minuten auf den Tschechen Frantisek Rabon, der sich auch den Gesamtsieg sicherte.

"Ich habe viel Zeit verloren. Das war nicht einfach", sagte Armstrong, der im Gesamtklassement den siebten Rang belegte.

Viel schlimmer war für den 38-Jährigen aber, dass sich im Kampf gegen die Uhr seine Tour-Rivalen deutlich besser präsentierten. Giro-Sieger Dennis Mentschow war 45 Sekunden schneller als Armstrong, der Tour-Vierte Bradley Wiggins eine halbe Minute. Auch Armstrongs Edelhelfer Andreas Klöden war deutlich schneller.

Klöden war auch bester Deutscher im Schlussklassement. Der Wahlschweizer beendete die Rundfahrt mit 57 Sekunden Rückstand auf Platz vier.

Die letzte Etappe hatte keine Veränderungen mehr in der Gesamtwertung ergeben. Den Sieg holte sich der frühere Bahnrad-Weltmeister Theo Bos vor dem Australier Graeme Brown. Der Österreicher Daniel Schorn vom deutschen Team NetApp wurde Dritter.

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