Der frühere Radsport-Betreuer Bernard Sainz muss für ein Jahr ins Gefängnis.

Ein Berufungsgericht in Paris befand den ehemaligen Physiotherapeuten des im Vorjahr verstorbenen Radstars Frank Vandenbroucke für schuldig, verbotene Substanzen besessen und damit gehandelt zu haben.

Allerdings reduzierte die Revision das ursprüngliche Strafmaß sowie die anschließende Bewährung von jeweils 18 auf zwölf Monate.

Sainz kündigte unmittelbar nach seiner neuerlichen Verurteilung den Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg an.

Der unter dem Spitznamen "Dr. Mabuse" bekannte Sainz war 2002 auf dem Rückweg von Vandenbrouckes Haus in eine Verkehrskontrolle geraten, bei der die Polizei in seinem Kofferraum illegale Substanzen entdeckte. Als daraufhin Vandenbrouckes Haus durchsucht wurde, fanden die Ermittler Epo, Morphium und das muskelbildende Präparat Clenbuterol.

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