Dopingsünder Riccardo Ricco hat sich verbittert über seinen Ausschluss vom Giro d'Italia gezeigt.

"Man will mich noch zu einem zusätzlichen Jahr Fegefeuer zwingen, als ob die beiden Jahre Hölle nicht genügt hätten. Man will mich für all meine Sünden büßen lassen. Ich finde, das ist nicht fair", sagte der Italiener, der nach 20-monatiger Sperre bei der Radrundfahrt Coppi e Bartali sein Comeback gegeben hatte, in einem Interview mit der "Gazzetta dello Sport".

Zuvor hatten die Giro-Organisatoren bekannt gegeben, dass Riccos Team Ceramica Flaminia keine Einladung erhalten wird.

Bereits beim Frühjahrsklassiker Mailand-San Remo war der zweitklassige Rennstall aus Italien übergangen worden. "Es gibt keinen Unterschied zwischen meinem Fall und jenen anderer Dopingsünder. Wir haben Fehler begangen und dafür bezahlt", klagt Ricco.

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