Der spanische Radprofi Manuel Beltran ist nach seiner positiven Dopingprobe bei der Tour de France 2008 zu einer Entschädigungs-Zahlung von 100.000 Euro an sein ehemaliges Team Liquigas verurteilt worden.

Zudem muss Beltran auch die Kosten des Verfahrens übernehmen. Laut eines Sprechers des italienischen Radsport-Gerichtes handelt es sich um einen Präzedenzfall, da einem Team zum ersten Mal Schadenersatz von einem Dopingsünder zugesprochen wurde.

"Wir sind mit der Entscheidung sehr zufrieden. Es zeigt, dass unser Unternehmen das Opfer eines rücksichtslosen Sportler wurde", sagte Paolo Dal Lago, Sportpräsident von Liquigas.

"Wir sind sicher, dass dieses Urteil ein historischer Moment für den Radsport und ein wichtiger Präzedenzfall im Kampf um die Ethik des Sports ist." Beltran wurde im November 2008 für zwei Jahre gesperrt, nachdem er bei der ersten Tour-Etappe positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden war.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel