Der bereits zurückgetretene Radprofi Olaf Pollack hat seine Dopingsperre bis zum 13. September 2011 akzeptiert und wird nicht weiter gegen das Urteil des Bundes- und Schiedsgerichts des Bundes Deutscher Radfahrer vorgehen. Der Bahnrad-Olympiasieger von Sydney hatte bemängelt, dass die A- und B-Probe seines positiven Tests vom 6. Juli 2009 voneinander abweichende Ergebnisse erbracht hätten und einen Einspruch angekündigt.

Nun ließ Pollack über seinen Anwalt mitteilen, dass er kein neutrales Verfahren vor einem verbandsunabhängigen Gericht erwarten könne. "Ich sehe deshalb auch keine Chance, meine Rechte mit einem vertretbaren finanziellen Aufwand tatsächlich durchzusetzen. Das ist in einem Rechtsstaat eine bittere Erkenntnis", sagte der 36-Jährige.

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