Dopingsünder Alejandro Valverde führt den Radsport-Weltverband (UCI) an der Nase herum.

Ungeachtet seiner durch den Internationalen Sportgerichtshof CAS bestätigten Sperre für Rennen in Italien setzt der 29-Jährige mit aller Dreistigkeit sein Rennprogramm fort und hat kurzerhand für die komplette Ardennen-Woche mit dem Amstel Gold Race am Sonntag, dem Fleche Wallonne (21. April) und Lüttich-Bastogne-Lüttich (25. April) gemeldet.

Und die UCI schaut zähneknirschend zu.

"Wir müssen weiter warten. Erst wenn die letzte Entscheidung durch den CAS gefallen ist, können wir handeln. Wir hoffen, dass im Mai etwas passieren wird", sagte UCI-Sprecher Enrico Carpani und drückt die scheinbare Hilflosigkeit des Weltverbandes aus: "Es gibt keine andere Möglichkeit. Wir haben bereits vor drei Jahren versucht, ihn zu sperren."

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