Drei Radprofis sind beim Klassiker Fleche Wallonne ins Visier von Umweltschützern geraten. Der Brite Chris Froome, der Belgier Benjamin Gourgue und der Franzose Blel Kadri wurden bei einem Gericht in Namur angezeigt, weil sie ihre leeren Trinkflaschen während der Fahrt weggeworfen hatten.

Die Umweltschützer hatten das Rennen vor dem Fernseher verfolgt und das Trio bei seinem "Vergehen" ertappt. Schon vor dem Start des Rennens waren mehrere Gruppen von Umweltschützern aus der Region Wallonien aktiv geworden und hatten beim belgischen Radsport-Verband beantragt, die Regeln zu ändern und das Wegwerfen von Müll am Wegesrand zu verbieten.

Das Gericht hat noch nicht entschieden, ob es in der Sache vorgeht. Normalerweise verursacht das Verhalten der Radprofis kein Umweltproblem, weil Zuschauer die Flaschen als Souvenir mit nach Hause nehmen.

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