Der geständige Dopingsünder und heutige Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag hat die Bemühungen des Radsports im Anti-Doping-Kampf gelobt.

"Das Heldenhafte ist abgefallen. Aber man muss fairerweise auch sagen, dass der Radsport bei allen Problemen, die er hat, im Kampf gegen Doping am meisten leistet im Vergleich mit fast allen anderen Sportarten", sagte Aldag im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Aldag sprach sich auch für den biologischen Pass aus, mit dessen Hilfe Fahrer ohne eine positive Probe gesperrt werden können.

"Das Blutprofil ist im Moment die mit Abstand beste aller Möglichkeiten", sagte der 41-Jährige. Man müsse jetzt jedoch "dranbleiben, die Geschichte mit dem biologischen Pass funktioniert nur, wenn man sie konsequent weiterschreibt".

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