Der gleich in zwei Dopingskandale verwickelte Spanier Alejandro Valverde will den Präsidenten des Radsport-Weltverbandes UCI, Pat McQuaid, wegen Verleumdung verklagen.

"Die Kommentare über mich sind eine institutionelle und persönliche Boshaftigkeit", teilte Valverde in einer Presseerklärung mit.

Seine Anwälte prüften eine Klage gegen McQuaid sowie Gianni Petrucci, Präsident des Nationalen Olympischen Komitees von Italien (CONI).

Valverde (Caisse d'Epargne) ist in Italien wegen Verwicklung in die Operacion Puerto für zwei Jahre gesperrt. Der Weltverband UCI plant, die Sperre weltweit auszudehnen, will allerdings erst Valverdes Klage vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS abwarten.

McQuaid hatte nach Valverdes Triumph bei der Tour de Romandie gesagt, dies sei der letzte Sieg des Spaniers gewesen.

Zudem war der Name Valverde zuletzt im Zusammenhang mit der Operacion Grial aufgetaucht. Dabei geht es um einen Dopingskandal, der im vergangenen Jahr in Valencia aufgedeckt worden war.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel