Radsprinter Andre Greipel kommt nach seinem Ausraster nach der dritten Etappe des Giro d'Italia ohne Strafe davon. Das Columbia-Team des gebürtigen Rostockers sieht keinen Handlungsbedarf und will die Streithähne Greipel und Wouter Weylandt die Sache unter sich regeln lassen.

Greipel, frisch gekürter deutscher Radsportler des Monats, gibt sich nach den verpassten Etappensiegen durchaus selbstkritisch. "Die letzten beiden Tage waren alles andere als ein Kindergeburtstag. Unsere Mannschaft ist sensationell gefahren, doch ich bin im Moment einfach nicht ich selbst", sagte der 27-Jährige.

Greipel wollte dem Belgier Weylandt nach dessen Etappensieg in Middelburg/Niederlande an den Kragen. Der elfmalige Saisonsieger beschimpfte den Quick-Step-Profi als Blödmann, weil dieser sich nicht an der Führungsarbeit im Feld beteiligt hatte. Dem durch einen Magen-Darm-Infekt geschwächten Greipel war im Sprint nur Platz sechs geblieben.

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