Die französiche Anti-Doping-Agentur AFLD lässt im Streit mit dem Weltverband UCI nicht locker und will im Hinblick auf die Tour de France einen Antrag auf die Durchführung von eigenen Dopingkontrollen stellen.

"Wir sind eine nationale Agentur, also sind wir nicht berechtigt bei internationalen Rennen Kontrollen durchzuführen. Wir dürfen aber einen Antrag stellen, zusätzliche Proben zu entnehmen", sagte AFLD-Präsident Pierre Bordry.

Demnach muss die AFLD 35 Tage vor dem Tour-Start in Rotterdam am 3. Juli einen entsprechenden Antrag bei der UCI stellen. Sollte dieser abgelehnt werden, hat sie bis 21 Tage vor Rennbeginn die Möglichkeit, die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) einzuschalten.

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