Der italienische Radprofi Franco Pellizotti hat Doping-Verdächtigungen erneut zurückgewiesen. Er habe nichts zu befürchten, versicherte der Bergkönig der vergangenen Tour de France am Rande einer Anhörung durch das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) in Rom.

Auf ein Urteil muss Pellizotti noch warten. Er hat weitere 15 Tage Zeit, um Dokumente des Rad-Weltverbandes UCI einzusehen.

Der Italiener war vor zwei Wochen wegen Unregelmäßigkeiten in seinem Blutpass vorläufig gesperrt worden, konnte deshalb beim diesjährigen Giro d'Italia nicht starten.

Beim Fahrer des Teams Liquigas seien bei einer Kontrolle vor der Tour 2009 nicht natürlich zu erklärende Schwankungen bei einem Wert festgestellt worden. Die UCI hatte den italienischen Verband aufgefordert, ein Dopingverfahren einzuleiten. Dies habe die "Gazzetta" aus Kreisen des Liquigas-Teams erfahren.

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