Eine Spende im Jahr 2005 von Lance Armstrong an den Radsport-Weltverband UCI in Höhe von 100.000 Dollar wirft Fragen nach einem Interessenskonflikt auf. UCI-Präsident Pat McQuaid bestätigte der Nachrichtenagentur "afp" den Eingang einer Spende des US-Amerikaners für das Welt-Radsport-Zentrum im schweizerischen Aigle.

Im Zusammenhang mit dem umfassenden Dopinggeständnis von Floyd Landis und den darin erhobenen schweren Vorwürfen gegen Armstrong birgt diese nun bestätigte Spende eine gewisse Brisanz.

Landis behauptete, Armstrong habe ihm erzählt, er sei bei der Tour de Suisse 2002 "positiv auf Epo" getestet worden und habe dann ein "finanzielles Abkommen" mit dem damaligen UCI-Chef Hein Verbruggen getroffen, um den Test verschwinden zu lassen.

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