Sebastian Siedler hat am zweiten Tag der Luxemburg-Rundfahrt den Etappensieg knapp verpasst. Der Deutsche fuhr auf dem ersten Teilstück von Luxemburg-Stadt nach Hesperingen (179 km) auf den vierten Platz. Den Sieg holte sich Giovanni Visconti. Der Italiener entschied den Massensprint vor dem Weißrussen Jauheni Hutarowisch und Borut Bozic (SLO) für sich.

"Die Finalrunde war sehr anspruchsvoll. Es gab einen ein Kilometer langen Anstieg, an dem fast alle Sprinter zurückgefallen sind. Wir waren noch zu viert vertreten. Ein Kompliment an dieser Stelle der Mannschaft, die mich perfekt an das Hinterrad von Visconti gebracht hat. Man weiß, dass Visconti gut über die Berge kommt und schnell ist. Ich habe mich an ihn gehalten und auf das richtige Pferd gesetzt", sagte Siedler.

Die Führung in der Gesamtwertung des hochklassig besetzten Rennens eroberte Cyril Lemoine vor Gregory Rast (Schweiz) und Lance Armstrong (USA). Bester Deutscher in der

Gesamtwertung ist Armstrongs Teamkollege Andreas Klöden (Cottbus) auf Platz sechs.

Patrik Sinkewitz, der beim Prolog am Mittwoch mit einem starkem 21. Platz nach achtmonatiger Rennpause auf sich aufmerksam gemacht hatte, kam auf Position 59 ins Ziel und liegt als

zweitbester Deutscher auf dem 15. Platz des Klassements. Am Freitag erwartet die Fahrer über 202 km von Schifflingen nach Differdingen die längste Etappe der Rundfahrt.

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