Nach einem Protest gegen Rüpel Mark Cavendish ist die fünfte Etappe der Tour de Suisse mit einer symbolischen Verspätung von zwei Minuten gestartet worden.

Fahrer der Teams Cervelo, Caisse d'Epargne und AG2R blockierten in Wettingen die Abfahrt des Pelotons und demonstrierten damit gegen den vermeintlichen Verursacher des Massensturzes am Samstag.

"Das ist unsere Nachricht an Cavendish, mehr Respekt zu zeigen", sagte AG2R-Sportdirektor Gilles Mas. Nach dem heftigen Sturz kurz vor dem Zielstrich der vierten Etappe konnten die drei Fahrer Heinrich Haussler (Cervelo/Fleischwunde), Arnaud Coyot (Caisse d'Epargne/Unterarmbruch) und Lloyd Mondory (AG2R) das Rennen nicht mehr fortsetzen.

Cavendish wurde von der Rennjury als Schuldiger ausgemacht und mit einer Zeitstrafe von 30 Sekunden belegt.

Der Brite, der in der Vergangenheit regelmäßig unangenehm aufgefallen war, zeigte sich indes wenig schuldbewusst.

"Ich will nicht sagen, dass ich keine Schuld habe, aber ich trage nicht die alleinige Verantwortung", sagte Cavendish, der trotz mehrer Blutergüsse und Schürfwunden starten konnte: "Das war der schlimmste Sturz meiner Karriere. Aber einige hat es schlimmer erwischt, denen will ich gute Besserung wünschen."

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