Unabhängige Beobachter der Welt-Anti-Doping-Agentur werden die Dopingkontrollen bei der am 3. Juli beginnenden Tour de France überwachen. Darauf einigten sich der für die Kontrollen zuständige Weltverband UCI und die WADA.

Hintergrund sind die Anschuldigungen der französischen Anti-Doping-Agentur gegen die UCI, bei der Tour 2009 uneffektive Kontrollen durchgeführt zu haben. Dabei hatte AFLD-Chef Pierre Bordry auch eine Bevorzugung des Astana-Teams um Lance Armstrong und Alberto Contador beklagt. Die UCI hatte jüngst bereits ausgeschlossen, mit der AFLD bei der Tour zusammen zu arbeiten.

Dafür ist die WADA nun mit im Boot. Die Beobachter dürfen den gesamten Ablauf der Kontrollen überwachen. Anschließend wird ein Bericht erstellt, der publik gemacht wird. Durch die Maßnahmen soll der Schutz der sauberen Athleten gestärkt werden und deren Vertrauen, wie auch das der Öffentlichkeit, in die Kontrollen gestärkt werden", sagte WADA-Chef John Fahey.

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