Die französische Anti-Doping-Agentur AFLD darf bei der Tour de France keine eigenen Dopingtests durchführen. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) lehnte am Mittwoch eine entsprechende Anfrage der AFLD ab. Für die Kontrollen bei der bedeutendsten Radrundfahrt der Welt ist der Radsport-Weltverband UCI zuständig.

Hintergrund sind die Anschuldigungen der AFLD gegen die UCI, bei der Tour 2009 ineffektive Kontrollen durchgeführt zu haben. Dabei hatte AFLD-Chef Pierre Bordry auch eine Bevorzugung des Astana-Teams um Lance Armstrong und Alberto Contador beklagt.

Die UCI hatte jüngst bereits ausgeschlossen, mit der AFLD bei der Tour zusammenzuarbeiten.

Am Dienstag hatte die WADA bekannt gegeben, dass sie bei der am 3. Juli beginnenden Rundfahrt unabhängige Beobachter einsetzen wolle, um eine ordnungsgemäße Durchführung der Kontrollen zu gewährleisten.

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