Milram-Kapitän Linus Gerdemann wird die Tour de France nicht als gläsener Athlet bestreiten. "Ich habe mich angeboten und hätte kein Problem damit gehabt, 24 Stunden lang unter Beobachtung zu stehen. Es hätten aber kompetente Leute das Projekt begleiten müssen. Letzendlich hatte keiner Interese an diesem Projekt. Das ist schade", sagte der frühere Deutschland-Toursieger.

Welche Rolle Gerdemann bei der Tour spielen soll, ist noch ungewiss. "Wenn ich auf das Gesamtklassement fahre, dann muss schon Platz zehn oder ähnliches herausspringen."

Sorgen um seine Zukunft macht sich Gerdemann indes nicht. "Ich gehe davon aus, dass ich keine große Schwierigkeiten habe, ein neues Team zu finden. Probleme sehe ich aber für den Nachwuchs. Das hätte fatale Folgen", sagte der 27-Jährige. Das Milram-Team ist noch auf Sponsorensuche. Am zweiten Ruhetag will Teamchef Gerry van Gerwen eine Entscheidung bekannt geben.

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