Nach den vielen Stürzen während der dritten Etappe der Tour de France ist Saxo-Bank-Profi Jens Voigt der Kragen geplatzt.

Der 38-jährige Berliner ging nach der Kopfsteinpflaster-Etappe, bei der unter anderem sein Teamkollege Fränk Schleck schwer gestürzt war und sich mehrfach das Schlüsselbein gebrochen hatte, auf die Tour-Organisation los.

"Ich bin zornig, weil die Veranstalter diese gefährlichen Passagen nicht rausnahmen, obwohl wir sie wochenlang bedrängt haben", schimpfte er.

"Früher hat einer den Veranstaltern zugerufen: 'Ihr seid Mörder'", zürnte Voigt weiter: "Das möchte ich ihnen auch heute zurufen. Das war eine leichtfertige, sinnlose Gefährdung unserer Gesundheit."

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