Nach der 6. Etappe der Tour de France von Montargis nach Gueugnon ist es zu einer Prügelei zwischen zwei Fahrern gekommen.

Der Spanier Carlos Barredo vom Quick-Step-Team und der Portugiese Rui Costa von Caisse d'Epargne gingen kurz nach der Zieleinfahrt aufeinander los. Mit seinem Vorderrad bewaffnet wollte Barredo auf Rui Costa einschlagen.

Der Portugiese riss seinem Kontrahenten das Vorderrad aus der Hand, danach schlugen die beiden mit den Fäusten aufeinander ein.

Journalisten und Teambetreuer trennten die beiden Streithähne schließlich.

Laut "L'Equipe" war Barredo sauer, weil Costa auf den Schlusskilometern seinen Lenker berührt hatte. Die Tour-Organisatoren belegten das Duo mit einer Strafe von jeweils 300 Euro.

"Da sind einige Dinge während des Rennens passiert, aus einer Stresssituation heraus. Ich sehe ein, dass mein Verhalten nicht korrekt war und akzeptiere die Strafe", zitiert die "AS" Sünder Barredo.

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