Die Sponsorensuche beim letzten verbliebenen deutschen ProTour-Rennstall Milram ist bislang erfolglos geblieben.

"Aktuell habe ich kein Blatt, wo eine Unterschrift draufsteht", sagte Teamchef Gerry van Gerwen, der am zweiten Ruhetag der Tour de France in Pau endgültig für Klarheit sorgen will:

"Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Es laufen viele Gespräche. Das dauert alles sehr lange. Aber in Pau sagen wir Bescheid, wie es weitergeht."

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll nun ein letzter Versuch unternommen werden, den bisherigen Geldgeber Nordmilch zu einem weiteren Engagement zu bewegen.

Dabei ist auch von einem Fortbestand des Teams eine Klasse tiefer auf ProContinental-Status die Rede. "Der Einzige, der uns kurzfristig helfen kann, ist Milram. Es gibt noch Gespräche. Mehr kann ich dazu nicht sagen", ergänzt van Gerwen.

Seit 2006 finanziert die Nordmilch AG den Rennstall mit rund acht Millionen Euro pro Jahr.

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