Radprofi Riccardo Ricco hat trotz eines Nasenbeinbruchs die Österreich-Rundfahrt gewonnen.

Der Italiener verteidigte auf der 120,6 km langen Schlussetappe von Podersdorf nach Wien seinen Vorsprung von 38 Sekunden auf den Spanier Sergio Pardilla erfolgreich. Die letzte Etappe gewann der Australier Graeme Brown vor Robert Förster (Markkleeberg) und Andre Greipel (Hürth).

Der bei der Tour de France 2008 des Dopings überführte Ricco trat stark bandagiert zur Schlussetappe an.

Der 26-Jährige war tags zuvor im Zeitfahren in ein parkendes Motorrad gefahren und hatte sich nur mit großer Mühe und blutverschmiertem Gesicht ins Ziel gerettet. Im Krankenhaus wurden ein Nasenbeinbruch und eine tiefe Schnittwunde am linken Knie versorgt.

Für den zweimaligen Etappensieger Ricco war es der erste Rundfahrt-Sieg seiner Karriere. Greipel beendete das Rennen durch die Alpennation als bester Sprinter. Der Columbia-Fahrer hatte die Etappen eins und sieben jeweils im Massensprint gewonnen.

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