Fast genau ein Jahr nach seinem schweren Sturz ist Jens Voigt erneut schwer zu Fall gekommen. Auf der Abfahrt des Col de Peyresourde war dem 38-Jährigen bei Tempo 70 das Vorderrad geplatzt.

Voigt erlitt Angaben seines Saxo-Bank-Teams zufolge bei dem Sturz offenbar Prellungen und Hautabschürfungen an den Knien, Ellbogen, Händen sowie an der Schulter. Voigt konnte die Etappe trotzdem zu Ende fahren und will die Tour fortsetzen.

Der Sturz, der sich in der Anfangsphase des Rennens ereignet hatte, war von den Kameras nicht eingefangen worden. Voigt hatte im Grupetto mit fast 35 Minuten Rückstand Pau erreicht.

"Die ganze linke Seite meines Körpers wurde schwer verletzt. Meine Rippen schmerzen, aber hey, gebrochene Rippen sind sowieso überbewertet", sagte Voigt. "Glücklicherweise bin ich nicht auf meinem Gesicht gelandet. Ich lebe noch."

Am 21. Juli vergangenen Jahres war Voigt auf der Abfahrt des Kleinen Sankt Bernard bei Tempo 80 zu Fall gekommen und hatte dabei Brüche an Jochbein und Kiefer sowie eine Gehirnerschütterung erlitten.

"Der Besenwagen hat mir angeboten, mich mitzunehmen, aber ich gebe nicht erneut eine Tour auf. Jetzt kommt ein Ruhetag, und Paris ist nicht mehr weit", ergänzte Voigt.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel