Der durch das Geständnis von Floyd Landis ohnehin in Bedrängnis geratene Radprofi Levi Leipheimer ist schon bei der Tour de France 2005 mit erhöhten Blutwerten aufgefallen. Das berichtet der frühere Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer in seinem Buch "Garantiert positiv", das in Stuttgart vorgestellt wurde.

Landis hatte in seinem Geständnis im Mai neben seinem früherem Teamkollegen Lance Armstrong auch Leipheimer, der 2005 und 2006 für Gerolsteiner fuhr, schwer belastet.

Bei der Tour 2005 informierte der Weltverband UCI Holczer am Ruhetag in Grenoble darüber, dass die Werte Leipheimers einen Koeffizienten von 132,8 ergeben hätten. Damit lag der Amerikaner allerdings 0,2 Punkte unter dem Grenzwert. Bei normalen Menschen liegt dieser Koeffizient laut Holczer zwischen 70 und 100. `Für mich war klar: Leipheimer hatte manipuliert", sagte Holczer.

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