65 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau haben die 175 Teilnehmer an der Polen-Rundfahrt der Radprofis an der Symbolstätte des Holocausts den Opfern gedacht.

Bei einer kurzen Zeremonie vor den Toren des Lagers, in dem die Nazis bis 1945 rund 1,5 Millionen überwiegend jüdische Menschen töteten, legten der irische Spitzenreiter Dan Martin sowie ein Fahrer aus jedem der 34 Teilnehmer-Länder vor dem Etappenstart weiße Rosen nieder. Anschließend legten alle Fahrer mit abgenommenen Sturzhelmen sowie Renndirektor Czeslaw Lang eine Schweigeminute ein.

Den Tagessieg über 228,5 km von Auschwitz nach Bukowina Tatrzanska sicherte sich der Niederländer Bauke Mollema vom Team Rabobank. Als bester deutscher Fahrer kam Milram-Profi Paul Voss als 19. mit 45 Sekunden Rückstand ins Ziel. Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden behält Martin.

Am Samstag endet die Polen-Rundfahrt nach 1256,5 km mit der siebten Etappe. Über 163,9 km geht es für das Fahrerfeld von Neumarkt in den Zielort nach Krakau.

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