Patrik Sinkewitz hat sich beim Giro della Romagna den Sieg gesichert.

Der nach seinem Dopinggeständnis als Kronzeuge aufgetretene Sinkewitz vom italienischen Team ISD-Neri setzte sich bei dem 211 km langen Rennen im Sprint gegen Mitausreißer Domenico Pozzovivo (Italien/CSF-Colnago) durch, nachdem sich beide rund 50 km vor dem Ziel vom Feld abgesetzt hatten.

Das Eintagesrennen in Italien war außerdem der erste Auftritt von Stefan Schumacher nach dem Ablauf seiner zweijährigen Dopingsperre. Der Profi, seit Mitte August beim italienischen Rennstall Miche unter Vertrag, war in Nachkontrollen zur Tour de France 2008 positiv auf den EPO-Nachfolger Cera getestet worden.

Wenig später ergaben auch nachträgliche Analysen der Proben von den Olympischen Spielen in Peking positive Ergebnisse. Die UCI hatte das weltweite Fahrverbot von Schumacher ursprünglich bis zum 21. Januar 2011 festgesetzt.

Schumacher hatte daraufhin trotz positiver A- und B-Proben jegliche Schuld von sich gewiesen und einen Justiz-Marathon bis zum Internationalen Sportgerichtshof CAS angestrengt. Doch ein Freispruch wegen Verfahrensfehler blieb ihm verwehrt, einzig eine Reduzierung seiner Sperre um gut fünf Monate wurde ihm zugestanden.

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