Das RadioShack-Team von Lance Armstrong klagt vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS auf eine Teilnahme an der Lombardei-Rundfahrt, teilte die US-Mannschaft am Freitag mit.

RadioShack und der Veranstalter des Klassikers, RCS Sport, hatten sich im Januar darauf geeinigt, dass das Team zu dem Rennen am 16. Oktober eingeladen wird. In der Anfang September veröffentlichten Startliste fehlte RadioShack jedoch. Der Verhandlungstermin vor dem CAS steht noch nicht fest.

Die Ausladung von der Lombardei-Rundfahrt, dem fünften sogenannten Monument des Radsports, ist die Fortsetzung der Fehde zwischen dem US-Team und RCS. Im März hatte RCS RadioShack auch zu dem von der Organisation veranstalteten Giro d'Italia nicht eingeladen.

Teammanager Johan Bruyneel bestand jedoch darauf, dass sein Team freiwillig auf einen Start verzichtet habe.

Unabhängig davon ist die Entscheidung von RCS ein weiterer Rückschlag für das Team um Armstrong. Bereits zur aktuell laufenden Vuelta war das Team nicht eingeladen worden. Zudem wird in den USA ermittelt, ob unter anderem gegen Armstrong und Bruyneel ein Verfahren wegen Betrugs und Verschwörung eingeleitet werden kann.

Der siebenmalige Tour-Sieger und sein Mentor sehen sich mit dem Vorwurf konfrontiert, bei ihrem ehemaligen Team US Postal ein Dopingsystem mit Hilfe von US-Steuergeldern finanziert haben.

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