Radprofi Kim Kirchen hat Meldungen über die bereits feststehende Rückkehr nach seiner Herzattacke dementiert.

"An meiner eigentlichen Situation hat sich nichts geändert. Eine Entscheidung, wie es für mich weitergeht, werde ich erst im Dezember und ganz sicher nicht früher fällen", sagte der 32-Jährige dem "Luxemburger Wort".

Kirchen hatte im Juni während der Tour de Suisse in seinem Hotelzimmer einen Herzstillstand erlitten und musste reanimiert werden.

Anschließend lag der Katjuscha-Profi vier Tage im künstlichen Koma. Erst nach knapp drei Wochen verließ er das Züricher Krankenhaus wieder. Kurz darauf wurde Kirchen Vater von Zwillingen.

Eine Rückkehr zu seinem jetzigen Arbeitgeber Katjuscha wird es für ihn als Fahrer nicht geben. "Es ist unverantwortlich wieder Rennen fahren zu wollen, wenn man im Juni beinahe gestorben wäre", sagte Teamchef Andrei Tschmil. "Es ist wie eine Bombe, die jederzeit explodieren könnte." Eine Anstellung im Stab des Teams lehnte Kirchen ab.

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