Die französische Anti-Doping-Agentur AFLD hat den US-Behörden Hilfe bei den Ermittlungen gegen Rad-Superstar Lance Armstrong angeboten.

"Wenn die amerikanische Anti-Doping-Agentur oder die Ermittler uns um Hilfe bitten, werden wir das tun. Wir haben eine enge Beziehung mit der USADA, und ich bin beeindruckt von ihrer Arbeit", sagte AFLD-Präsident Pierre Bordry auf einer Pressekonferenz.

Der Franzose zählt zu einem der größten Kritiker Armstrongs.

Gegen den siebenmaligen Sieger der Tour de France und weitere Mitglieder des früheren Teams US Postal ermitteln derzeit die US-Drogenfahndung sowie die Anti-Doping-Agentur USADA. Ausgelöst wurden die Untersuchungen vom Geständnis von Floyd Landis. Armstrongs früherer Teamkollege hatte im Mai von systematischem Doping bei US Postal berichtet.

Da Doping in den USA nicht strafbar ist, prüft das Team um Chef-Ermittler Jeff Novitzky derzeit, ob gegen Armstrong und andere US-Postal-Mitglieder Anklage wegen Betrugs- und Korruptionsverdacht erhoben werden kann.

Der US Postal Service ist ein Staatsunternehmen, das Team war mit Steuergeldern in Höhe von mindestens 30 Millionen Dollar finanziert worden war.

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