Im Dopingfall Alberto Contador liegen womöglich weitere belastende Indizien gegen den dreimaligen Toursieger vor.

Wie die französische Sporttageszeitung "L'Equipe" und die "ARD" berichten, sollen die Wissenschaftler in Köln bei der Analyse von Contadors Dopingprobe auch Spuren von kunststoffähnlichen Resten gefunden haben, wie sie nach Bluttransfusionen häufig zu finden.

Diese Rückstände, auch Weichmacher (Diethylhexylphthalat) oder "Plasticizer" genannt, könnten demnach aus einem Plastikbeutel mit Eigenblut stammen.

Dies wäre eine mögliche Erklärung für Contadors positiven Dopingbefund. Dem Spanier könnte demnach kurz vor der Dopingprobe Eigenblut reinfundiert worden sein, in dem sich noch geringe Spuren von Clenbuterol befanden.

Contador hatte seinen positiven Dopingtest, der vom zweiten Ruhetag (21. Juli) der Tour de France in Pau stammt, mit verunreinigtem Fleisch zu erklären versucht.

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