Die Vertuschung des Dopingfalls Alberto Contador durch den Radsport-Weltverband UCI wird immer offensichtlicher.

Die UCI hat den Spanier nach dessen positiver A- und B-Probe auf das Kälbermastmittel Clenbuterol offenbar zum Schweigen gedrängt.

"Die UCI bat mich, niemandem etwas zu erzählen. Alles hatte den Anschein, dass alles in Ordnung ist und eine interne Lösung gefunden wird", sagte Contador dem dänischen Fernsehen "TV2".

Deshalb habe Contador auch seinem künftigen Teamchef Bjarne Riis nicht über den Dopingfund informiert. Contador hatte der Zeitung "BT" gesagt, dass es ein Fehler gewesen sei, Riis nicht eher informiert zu haben.

Die UCI gibt zu dem Fall keine weitere Stellungnahme ab und verweist auf ein laufendes Verfahren.

Die spanische Zeitung El Pais hatte von einem Abkommen zwischen Contador und der UCI berichtet, wonach der Spanier glimpflich mit einer Sperre von lediglich drei Monaten davonkommen werde.

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