Der wegen Weitergabe von Dopingmittel und versuchten Blutdopings verurteilte Ex-Manager Stefan Matschiner zeigt für seine Taten keinerlei Reue.

"Ich bereue nichts, denn ich habe von keinem Athleten die Gesundheit gefährdet", sagte der Österreicher der Zeitung "New York Daily News". Matschiner kündigt zudem weitere Enthüllungen in seinem Buch an, das den Titel "Borderline" tragen und im Januar 2011 erscheinen soll.

Gegenüber der US-Zeitung beschrieb er, wie er beispielsweise Ex-Profi Bernhard Kohl mit Blutkonserven, die die Größe einer Zahnpastatube hatten, zu erstaunlichen Leistungen verhalf. "Es ist, als ob du zehn Prozent mehr in dir hast. Manche Athleten fühlen es gleich, aber für gewöhnlich fühlt man sich am ersten Tag noch schlecht. Doch dann kommt der Schub."

Nach Auffassung Matschiners ist Blutdoping viel gesünder als Doping mit Epo. "Man tut seinem Körper etwas Gutes. Niemand kann sich darüber beschweren", sagte der ehemalige Leichtathlet.

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