Bjarne Riis, Gewinner der Tour de France 1996, hat in seiner Radsport-Karriere bis zu 134.000 Euro für Doping ausgegeben.

"Ich habe Doping-Mittel für gut und gerne eine halbe bis eine Million Kronen (umgerechnet 67.000 bis 134.000 Euro, d.Red.) gekauft", sagte der Teamdirektor des Rad-Rennstalls Saxo Bank der dänischen Tageszeitung "Politiken" anlässlich der bevorstehenden Präsentation seiner Biografie "Riis".

Riis hatte bereits 2007 eingeräumt, in der Zeit von 1993 bis 1998 das Dopingmittel Erythropoietin (EPO), Wachstumshormone und Cortison zur Leistungssteigerung eingenommen zu haben. Auch seinen Tour-Sieg für das damalige Team Telekom hatte er auf illegale Weise erreicht. Nun räumte er ein, bereits in den 1980er Jahren gedopt zu haben.

"Das schwerste war die erste Spritze mit Vitaminen und Mineralien, die wir alle bekommen haben und die wir mit der Zeit lernten, uns selbst zu geben. Deshalb hatte ich keine Probleme mit den ersten Dopingspritzen, das war völlig undramatisch. Es war ja nur etwas anderes in der Spritze drin als Vitamine", sagte Riis.

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