Gegen den früheren Toursieger Bjarne Riis ist nach dessen neuerlichem Doping-Geständnis Kritik in seiner dänischen Heimat laut geworden.

"Seine Aussagen wären sinnvoller gewesen, wenn er erzählt hätte, wie es passiert ist und wer daran beteiligt war", sagte Jes Evald, der Präsident der Nationalen Anti-Doping-Agentur von Dänemark.

Die Art und Weise, wie er über seine Doping-Vergangenheit berichtet habe, trage nicht dazu bei, weitere Erkenntnisse zu gewinnen.

"Es ist zu einfach, nur zu sagen, dass sich die Mentalität im Radsport dramatisch zum Besseren verändert habe", meinte Evald.

Riis hatte in seiner jüngst veröffentlichten Autobiografie jahreslanges Doping zugegeben, aber keine weiteren Details oder Namen möglicher Hintermänner genannt.

Bereits im Zuge des Telekom-Skandals hatte der Saxo-Bank-Teamchef gestanden, bei seinem Toursieg 1996 gedopt gewesen zu sein.

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