Der Radsport-Weltverband UCI übt im Dopingfall von Tour-Sieger Alberto Contador Druck aus. Bei einem zu milden Urteil des spanischen Radsportverbandes will die UCI vor den internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen. `Wenn wir mit dem Urteil der Spanier nicht glücklich sind, beraten wir uns mit der WADA (Welt-Anti-Doping-Agentur, d. Red.) und gehen vor den CAS", sagte UCI-Präsident Pat McQuaid dem SID.

Welches Urteil McQuaid und die UCI glücklich machen würde, wollte der Ire am Mittwoch in Berlin allerdings nicht verraten: `Es muss ganz klar ein faires Resultat sein. Mehr kann ich dazu nicht sagen." Der spanische Verband RFEC muss den Regularien zufolge bis Mitte Februar zu einem Urteil kommen.

Contador war am zweiten Ruhetag der Tour de France positiv auf das auch illegal zur Kälbermast verwendete Mittel Clenbuterol getestet woren. Der Spanier, der die Rundfahrt später zum dritten Mal gewann, erklärte den Fund mit dem Verzehr von verseuchtem Fleisch.

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