Der Italiener Franco Pellizotti, der im vergangenen Oktober vom Anti-Doping-Gericht des italienischen Olympia-Komitees CONI vom Vorwurf des Dopings freigesprochen worden war, will vom Weltverband UCI einen Schadenersatz in Höhe von 200.000 Euro.

Pellizotti war wegen unregelmäßiger Werte in seinem Blutpass, aber ohne positiven Dopingtest von der UCI Anfang Mai suspendiert worden und konnte daher nicht am Giro d'Italia teilnehmen. Dies habe seiner Karriere schwer geschadet, argumentiert Pellizotti.

Nach Angaben der italienischen Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" sei der Radprofi jedoch bereit, auf seine Schadenersatzforderung gegen die UCI zu verzichten, sollte diese keinen Revisionsantrag einreichen. Trotz des Freispruchs hatte die UCI betont, dass der Fall noch offen sei.

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