UCI-Präsident Pat McQuaid glaubt nicht an eine Tour-Teilnahme des Spaniers Alberto Contador. Grund sei die Untersuchung im Dopingfall des dreimaligen Toursiegers, die einige Zeit in Anspruch nehme, so McQuaid.

Am Montag hatte der Weltverband erklärt, mit der vom spanischen Verband (RFEC) geforderten Stellungnahme zum Dopingfall sei frühestens am 24. Januar zu rechnen.

Auf die am 18. Januar beginnende Tour Down Under in Australien muss der 28-Jährige bereits verzichten.

Ein Urteil des RFEC im Fall Contador wird nicht vor Februar erwartet. Zudem wird der Fall aller Voraussicht nach vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS landen. Ein CAS-Urteil vor dem Start der Tour de France im Juli sei somit nicht garantiert.

Contador war am zweiten Ruhetag der Tour (21. Juli) positiv auf Clenbuterol getestet worden. Der Spanier hatte die positive Probe, die nur geringe Spuren der verbotenen Substanz aufgewiesen hatte, mit verunreinigtem Fleisch zu erklären versucht und fordert einen Freispruch.

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