Ausgerechnet Lance Armstrong redet das Dopingproblem im Radsport klein. "Würde in anderen Sportarten ähnlich häufig kontrolliert werden wie im Radsport, hätten wir genauso viele positive Ergebnisse - wenn nicht sogar mehr", sagte der Texaner im Vorfeld der am Dienstag beginnenden Tour Down Under, dem letzten Rennen Armstrongs außerhalb der Vereinigten Staaten.

Dass er selbst derzeit im Mittelpunkt von Doping-Ermittlungen in seiner Heimat stehe, beeinflusse ihn derzeit in keinster Weise. Nach dem Doping-Geständnis von Floyd Landis im Mai 2010 hatte Chefermittler Jeff Novitzky Ermittlungen gegen Armstrong und weitere Mitglieder des früheren US-Postal-Teams eingeleitet.

Landis hatte schwere Vorwürfe erhoben und von systematischem Doping berichtet. Armstrong denkt indes gern an die US-Postal-Zeit zurück: "Wir haben die Art zu trainieren revolutioniert, die Art, Moral in einem Team aufzubauen, Rennen zu fahren und den Sport zu verkaufen."

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