Der Bund Deutscher Radfahrer hat der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) als erster olympischer Sportverband sein Ergebnismanagement komplett übertragen.

Nach der Vereinbarung, der die Mitgliederversammlung des BDR noch formell zustimmen muss, übernimmt die NADA rückwirkend ab dem 1. Januar 2011 bei Dopingverstößen von BDR-Athleten das Vorgehen von der ersten Anhörung bis hin zur Verfahrenseinleitung und betreibt auch das erstinstanzliche Sanktionsverfahren vor der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit.

Anfang Dezember 2010 hatte sich die NADA mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband auf eine erste Kooperation dieser Art verständigt. Zuvor war 2009 bereits vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) das Ergebnismanagement zusammen mit den Wettkampf- und Trainingskontrollen an die NADA übertragen worden.

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