Im Dopingfall Alberto Contador steht womöglich eine spektakuläre Wendung bevor.

Wie die spanischen Zeitungen "El Pais" und "El Mundo" berichten, könnte der spanische Radsport-Verband RFEC den dreimaligen Tour-Sieger von allen Doping-Vorwürfen freisprechen. Demnach hätten die jüngsten Argumente Contadors den RFEC von dessen Unschuld überzeugt. Der Verband hatte zunächst eine einjährige Sperre für den 28-Jährigen gefordert.

Laut "El Pais" will der RFEC Contador am Dienstag offiziell über seine Entscheidung informieren. Von Verbandsseite gab es zunächst keinen Kommentar zu den Medienberichten.

Zuletzt hatte Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero Contador öffentlich verteidigt. Es gebe keine rechtliche Legitimation für eine Bestrafung, wurde Zapatero auf der Twitter-Internetseite der Regierung zitiert.

Contador war am zweiten Ruhetag der Frankreich-Rundfahrt in A- und B-Probe positiv auf Clenbuterol getestet worden. Laut Angaben der Sporttageszeitung Marca soll es während der Tour drei weitere positive Tests bei Contador gegeben haben. Contador bestritt jegliche Schuld und erklärte den positiven Befund mit dem Verzehr von kontaminiertem Fleisch.

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